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Das Engelbourg-Schloss

L'oeil de la sorcière
L'oeil de la sorcière
Auf einem Felsvorsprung, der den Zugang zum Thur-Tal überragt, ließ um 1224 der Graf Frederic II. von Ferrette das Schloss Engelbourg errichten, um einen Straßenzoll zu verlangen und diesen unter Kontrolle zu haben.

Le Château avant sa destruction
Le Château avant sa destruction
1234 wird das Schloss zum ersten Mal erwähnt, als der König Henri VII. dem Baseler Bischof die konfiszierten Güter von „Louis le Féroce“ verlieh (Ludwig der Unbarmherzige, der seinen Vater Frederic II. ermordete). Dieser Bischof gab 1251 Ulrich II. von Ferrette das Schloss als Lehen zurück. Seine Nachkommen machten daraus ihre Lieblingsresidenz.

En 1324, par le mariage de Jeanne de Ferrette avec le duc d'Autriche Albert II, le château qui était une pièce maîtresse de la défense de l'Autriche-Antérieure, devint alors la résidence d'un commandant ou d'un Bailli.

Ville de Thann
Durch die Ehe von Jeanne de Ferrette mit dem Herzog von Österreich, Albert II. ,wurde 1324 das Schloss, das ein wichtiger strategischer Ort für die Verteidigung Vorderösterreichs war, der Wohnsitz eines Majors oder Vogtes. Da es mehrmals verpfändet wurde, vor allem an Karl den Kühnen, der die Orte seinem grauenvollen Vogt, Pierre von Hagenbach, 1470 anvertraute, musste die Engelburg Schloss mehrfach restauriert werden.

Der Dreißigjährige Krieg wurde dem Schloss zum Verhängnis. Zwischen 1633 und 1639 wechselte es siebenmal den Besitzer (dies galt auch für die Stadt) und wurde schließlich 1658 in schlechtem Zustand dem Kardinal Mazarin geschenkt.

Nach dem Westfälischen Frieden wurde die Grenze von den Vogesen zum Rhein hin verschoben, und dieses Schloss war dann nicht mehr von strategischem Interesse; deshalb befahl Ludwig XIV. im

Vue aérienne
Vue aérienne
Februar 1673, die Engelbourg niederzureißen.

Mit dieser Arbeit wurde der Quartiermeister Poncet de la Rivière betraut, und sie wurde von den Bergleuten aus Giromagny durchgeführt. Beim dritten Versuch hob sich der Turm empor und zerfiel in mehrere Stücke; darunter das Stück, das das «Hexenauge» wurde.